Die F-219 zu Besuch in Hamburg
Einführung, Geschichte und Hintergrund
 

Am 1. Februar 2003 war es wieder einmal so weit. Die Marine ermöglichte es zum wiederholten Male vielen interessierten Hamburgern und Hamburgerinnen einmal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Zu diesem Zweck legten die Niederländische Fregatte F-802 sowie die Deutsche Fregatte F-219 an den Landungsbrücken im Hamburger Hafen an. Diese waren das ganze Wochenende für die vielen Besucher geöffnet. So konnte man sich einmal aus nächster Nähe ein Bild von der Technik an Bord der modernsten Schiffe der Deutschen Marine machen.


Ab dem Jahr 2003 erhält die Deutsche Marine eine neue Fregattengeneration, die nach ihrem Typschiff Sachsen-Klasse heißen wird. Die Luftabwehrfregatten der Sachsen-Klasse werden die Zerstörer der Lütjens-Klasse schrittweise ablösen und das 1. Fregattengeschwader der Deutschen Marine bilden. 

Geplant sind das der Marine bis 2005 drei neue Fregatten („Sachsen“, „Hamburg“ und die „Hessen“) der Sachsen-Klasse zu Verfügung gestellt werden.  

Die Fregatten der Sachsen-Klasse wurden im Rahmen einer trilateralen Kooperation mit den Niederlanden (LCF) und Spanien (F100) entwickelt. Dabei konzentrierte sich die Kooperation auf das Schiffsdesigns, während die Waffen- und elektronischen Systeme den jeweiligen Anforderungen der nationalen Streitkräfte entsprechen. So ist es nicht wundert es nicht das die F-802 Teil dieser „Ausstellung“ war.  

Die Sachsen hat eine Wasserverdrängung von 5100 Tonnen, eine Reichweite von ca. 3800 Seemeilen und eine Höchstgeschwindigkeit von 29 Knoten. Sie verfügt über die modernsten Kontroll- und Feuerleitsysteme sowie Radar und Sonar Anlagen.

Bewaffnung :

  • 1x 76 mm OTO-Melara Geschütz
  • 2x 27 mm Rheinmetall Geschütz
  • 1x Vertical Launch System (VLS) mit 32 Zellen für ESSM und SM2-IIIA
  • 8x Schiff-Schiff-Flugkörper HARPOON
  • 2x GDC RAM
  • 6x Torpedos MU90
  • 6 Täuschkörperwerfer Sippican Hycor SuperRBOC


Zur weiteren Verteidigung, sowie zu Rettung und Unterstützung der 255 Mann starken Besatzung sind zusätzlich 2 Sea Lynx Mk 88 – Hubschrauber an Bord.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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